Bei der Gründung eines Unternehmens ergeben sich zahlreiche rechtliche Fragestellungen und Themen. Unabhängig davon, ob es sich bei den Unternehmern um erfahrene „Seriengründer“ oder Startup-Unternehmer im klassischen Sinne handelt: Angefangen mit der Wahl der optimalen Rechtsform des Unternehmens bis hin zu eventuell erforderlichen behördlichen Erlaubnissen oder rechtlichen Fragen rund um die Unternehmensfinanzierung ist eine frühzeitige rechtliche Begleitung sehr wichtig. Wir erleben in unserem Beratungsalltag nicht selten, dass die Tragweite dieser Themen anfänglich unterschätzt wird, was später aufwendige und kostspielige Korrekturen oder gar Rechtsstreitigkeiten erforderlich machen kann, die vermeidbar gewesen wären.

Die drängendsten rechtlichen Themen bei Unternehmensgründungen sind häufig zunächst gesellschaftsrechtlicher Art. Es geht um die Wahl der für den Unternehmenszweck optimalen Rechtsform (GmbH, AG, GmbH & Co. KG, KG, oHG usw.), aber auch um Detailfragen des Gesellschaftsvertrags: Wer hält welche Anteile? Welche Arbeitsleistungen sollen die Gründer einbringen? Wer wird Geschäftsführer? Die Konfrontation mit diesen Fragen ist Gründern, die im Team handeln, verständlicherweise häufig unangenehm. Es ist aber dringend erforderlich, diese Themen frühzeitig rechtssicher zu regeln. Das vermeidet späteren Streit, der einem Unternehmen und auch den Gründern schwer schaden kann. Wichtig ist, hier von Beginn an auch Szenarien wie spätere Finanzierungsrunden oder einen Exit „mitzudenken“, da nicht marktgerechte oder unprofessionelle Vertragsgestaltungen Investoren abschrecken oder nachteilige Auswirkungen auf die Unternehmensbewertung haben können. In diesem Zusammenhang prüfen wir für Sie auch Fragen rund um die Einbringung geistiger Eigentumsrechte oder den markenrechtlichen Schutz Ihres Unternehmens.

Je nach Kundenausrichtung ist für einen erfolgreichen Marktstart eines Startups zudem erforderlich, dass die Vertragsbeziehungen mit den Kunden von Anfang an klar geregelt sind. Hier bietet sich häufig die Erstellung Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) an, wodurch von vornherein klare und einheitliche rechtliche Verhältnisse geschaffen werden. Die AGB-Erstellung ist allerdings keine banale Aufgabe, da das strenge deutsche und europäische Verbraucherschutzrecht hier sehr enge Grenzen setzt. Wer hier nicht professionell beraten ist, riskiert die Unwirksamkeit seiner AGB.

Die Beratung von Startups und die Begleitung von Unternehmensgründungen gehört zu den Kernkompetenzen der Wirtschaftskanzlei VON ALLWÖRDEN Rechtsanwälte. Unsere Partner verfügen über langjährige Erfahrung in diesem Bereich. Dr. Sebastian von Allwörden war bereits im Rahmen seiner vorherigen anwaltlichen Tätigkeit in Berlin bei einer führenden internationalen Wirtschaftskanzlei im Bereich Gründung und Unternehmensfinanzierung tätig. Die Anwälte der Sozietät halten zudem regelmäßig Vorträge für Gründer, die im „EXIST“-Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums und des Projektträgers Jülich gefördert werden. In diesem Zusammenhang wurden unsere Anwälte zudem bereits als Experten mit der Erstellung von Musterverträgen im Bereich der virtuellen Unternehmensbeteiligung beauftragt.